An den MINT-Tage am Heinrich-Böll-Gymnasium konnte die Jahrgangsstufe 10 Forschungsinstitute und Unternehmen besuchen.
Auch in diesem Jahr fanden Anfang Februar für alle 10. Klassen des HBGs Projekttage mit Workshops und Berufs- und Studienorientierung in den Fächern des MINT-Bereichs statt.
Es wurden nicht nur interessante Einblicke geboten, alle konnten auch selbst aktiv werden.
Beispielhaft berichtet Herr Dr. Janßen für das Fach Informatik:
Bei der Firma CONET in Bonn erhielten wir eine kurze Einführung in die Arbeitsweise einer KI und Hinweise zum geschickten Prompten.

Anschließend wurde einer kleiner Prompting-Wettbewerb durchgeführt, bei dem mit Hilfe einer KI ein Gadget, das alle SchülerInnen brauchen, entwickelt und präsentiert werden musste. Dabei heraus kamen zum Beispiel ein Schulranzen, der seinen Inhalt automatisch mit dem Stundenplan abgleicht oder Apps zur Organisation des eigenen Zimmers bzw. Lebens.
Schließlich wurde eine Spielekonsole auf der Basis eines Raspberry-PI für Gaming-Klassiker ausprobiert und es musste ein Server aus Bauteilen selbst zusammengeschraubt werden.

Neben dem Besuch des IT-Dienstleisters CONET konnten die Klassen im Schülerlabor ELKE der Universität Köln einen Umweltskandal aufdecken. Das Angebot knüpfte direkt an den Chemieunterricht in der Jahrgangsstufe an.
Außerdem wurde im Schülerlabor des Physikalischen Instituts der Universität Bonn experimentiert und das Max-Planck-Institut für Neurobiologie des Verhaltens – caesar besucht. Beim Workshop zum 3D-Druck und -Design, den das Unternehmen rebelworks anbot, konnten alle Teilnehmenden ein eigenes Objekt erstellen.
Die Ziele der MINT-Tage sind vielfältig. Sie möchten Interesse wecken, bieten Lernorte außerhalb der Schule und Eröffnen neuer Perspektiven. Außerdem ermöglichen sie auch eine Orientierung für die anstehenden Wahlen für die Oberstufe.
Das zdi-Netzwerk des Rhein-Sieg-Kreis unterstütze die MINT-Tage wie in den letzten Jahren. CONET lud die Klassen im Rahmen unserer Kooperation ein. Zusätzlich wurde in diesem Jahr die Finanzierung auch durch die Stiftung Bildung der Kreissparkasse Köln und den Förderverein gesichert. Herzlichen Dank an alle Unterstützenden.
Jürgen Adleff