Das Heinrich-Böll Gymnasium bietet wie vom Kultusministerium vorgesehen Verkehrserziehung in unterschiedlichen Bereichen, Klassen und Jahrgangsstufen an.

Im Rahmen der Sicherheitserziehung für die 5. Klassen bieten wir ein Auffrischungstraining der Verkehrserziehung der Grundschulen an. Regeln, Verkehrszeichen und die Ausstattung eines verkehrssicheren Fahrrads werden genauso wiederholt wie das rücksichtsvolle Verhalten im Straßenverkehr.
In einem speziellen Bustraining erhalten die Schülerinnen und Schüler außerdem wichtige Tipps für das sichere Fahren im Bus. Dazu üben wir mit Unterstützung der Verkehrsbetriebe (RSVG) an unserer Schulbushaltestelle in und an einem Schulbus. Unterstützt werden wir dabei von Polizeihauptkommissar Norbert Schelenz von der Kreispolizei Siegburg.

Für Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen wird im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft nachmittags ein Mofakurs mit schuleigenen Mofas angeboten. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler sinnvollen Umgang mit motorisierten Zweirädern im Verkehr. Neben den Übungsfragen zur Erlangung der theoretischen Prüfung findet eine mehrstündige praktische Einführung ins Fahren mit dem Zweirad statt. Eine theoretische und eine fahrpraktische Prüfung auf unserem Verkehrsparcours auf dem Schulhof führen dann zum Erhalt der Ausbildungsbescheinigung für Zweiräder bis 25 km/h Höchstgeschwindigkeit. Mit dieser können die Schülerinnen und Schüler dann bei der öffentlichen Prüfstelle die theoretische Prüfung ablegen. Die "Mofa-AG" ist eine gute Vorübung zur Erlangung des Führerscheins für PKW in Fahrschulen.

Für die Oberstufe besteht mit dem "Crash-Kurs NRW" ein Vortragsangebot.  Bei den Veranstaltungen in Schulen stehen die Emotionen im Vordergrund. Ziel ist es, bei den jungen Teilnehmern ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und eine dauerhafte, positive Verhaltensänderung zu bewirken. Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte, Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige berichten von ihren Erfahrungen. Sie erzählen, was sie erlebt haben, wie sie sich gefühlt haben und welche Belastungen durch einen Unfall entstehen können. Die Akteure verdeutlichen aber auch schonungslos ihre eigenen Grenzen. Es wird vermittelt, dass Verkehrsunfälle in den meisten Fällen passieren, weil die Fahrer Regeln missachten. Das heißt auch, dass man etwas dagegen tun kann. Den Schülern wird vor Augen geführt, dass sie Verantwortung tragen, wenn sie sich im Straßenverkehr bewegen. Dies gilt nicht nur für den Fahrer, sondern auch für diejenigen, die sich zu ihm ins Auto setzen. Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen ist leider überproportional hoch.

Themen der  Verkehrserziehung werden nicht zuletzt integrativ in vielen Schulfächern aller Jahrgangsstufen  aufgegriffen. Insbesondere in den Schulbüchern der Fächer Erdkunde, Politik, Mathematik, Physik, Praktische Philosophie und Religion werden entsprechende Fragestellungen behandelt.

Verantwortlich für die Verkehrserziehung ist z.Z. Herr Breuer.

 

Bustraining der 5ten Klassen

In einem großen Schulzentrum wie unserem mit einer großen Anzahl an Schülerinnen und Schülern ist die Bushaltestelle nach Unterrichtsschluss natürlich voll. Da kann es gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler zu Gefahrensituationen kommen die teils schlimme Folgen haben könnten.

Daher führt die Verkehrspolizei in Zusammenarbeit mit den Busfahrern der RSVG ein zweistündiges Bustraining  für unsere 5ten Klassen durch.

Am 27. November 2018 trafen sich daher unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler an der Haltestelle unserer Schule, wo sie vom zuständigen Verkehrspolizisten Herrn Norbert Schelenz und dem Busfahrer Herrn Hildebrandt direkt am Schulbus erfahren konnten wo Gefahren konkret auftreten.

Crash-Kurs NRW

Am Montag, den 17. September 2018, fand in der 8. und 9. Stunde in der Aula unserer Schule der sogenannte Crash-Kurs-NRW für die Jahrgänge Q1 und Q2 statt.

Es kamen Polizisten, ein Feuerwehrmann der freiwilligen Feuerwehr, ein Notfallseelsorger und eine Dame die selbst einen schweren Unfall erlitten hat, in unsere Schule. Sie erzählten uns von ihren Erlebnissen.

Vorsicht: Schulanfänger unterwegs!

Schulanfänger sind unsere Schülerinnen und Schüler in der fünften Klasse ja eigentlich nicht mehr. Der Schulweg ist aber neu und stellt in der Regel auch eine nicht zu kleine Herausforderung dar. Dieser möchten wir als Schule aktiv begegnen. Herr Norbert Schelenz, ein Verkehrspolizist im Rhein-Sieg-Kreis, hat aus diesem Grund am 4. September 2018 in einer Doppelstunde Inhalte der Verkehrserziehung der Grundschule aufgefrischt und Themen angesprochen die derzeit für die Schülerinnen und Schüler wichtig sind.